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Cornelia Funke: Geisterritter

Sep 26, 2013   //   by admin   //   Allgemein, Phantastische Jugendliteratur  //  Keine Kommentare

Cornelia Funke gehört spätestens seit dem Erscheinen der Tintenwelt-Trilogie zu den bekanntesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautorinnen in der Sparte „phantastische Kinder- und Jugendliteratur“. 2011 erscheint ihr Roman Geisterritter, mit dem sich die Autorin an jüngere männliche Leser wendet.

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Ich war elf, als meine Mutter mich aufs Internat nach Salisbury schickte. Ja, zugegeben, sie hatte Tränen in den Augen, als sie mich zum Bahnhof brachte. Aber in den Zug setzte sie mich trotzdem.

Was wie ein typischer Internatsroman beginnt, entpuppt sich dann als ein Text mit phantastischen und historischen Elementen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der elfjährige Jon Whitcroft, der nach Salisbury „verbannt“ wird. Seine Mutter hat einen neuen Mann, den Jon nur den „Vollbart“ nennt, kennengelernt, möchte mit ihm zusammenleben und Jon kann es nicht akzeptieren. Er sabotiert die Beziehung so gut es geht und irgendwann muss er gehen, um wieder zu sich zu finden und sein kindisches Verhalten aufzugeben. Im Internat hat er Heimweh, spricht kaum mit seinen Zimmergenossen und lernt in der sechsten Nacht vier Geister kennen, die scheinbar nur er sieht. weiterlesen …

Juma Kliebenstein: Der Tag, an dem ich cool wurde

Sep 26, 2013   //   by admin   //   Allgemein, Realistische Jugendliteratur  //  Keine Kommentare

Jetzt muss ich wohl erst mal was über mich erzählen. Ich heiße Martin und bin elf Jahre alt. Ich gehe in die sechste Klasse des Ludwig-Erhard-Gymnasiums. Eigentlich bin ich ein ganz normaler Junge. Ein bisschen dick vielleicht. Mein Gesicht ist nicht dick, aber vom Hals an abwärts geht’s aufwärts mit dem Gewicht. (Beleibt habe ich irgendwo aufgeschnappt. Das Wort gefällt mir.)“

coolwurde

Mit diesen Sätzen beschreibt sich Martin, die Hauptfigur des neuen Romans von Juma Kliebenstein. Martin ist ein Außenseiter, der von seinen Mitschülern aufgrund seines Aussehens gehänselt wird. Martin ist nicht nur “beleibt”, er trägt zudem noch eine Brille und wird von seiner Mutter mit rosafarbenen Hemden ausgestattet. Damit liefert er insbesondere den „FabFive“, den coolen Jungs der Klasse, jede Menge Gründe, ihn zu verspotten. Doch Juma Kliebenstein schreibt keinen problemorientierten Roman, der an die Kinder- und Jugendliteratur der 1970er Jahre anschließt, sondern setzt sich auf die ihr durchaus typisch humorvolle Art mit dem Coolsein auseinander. weiterlesen …